Sandra Tänzer: Mut – Zumutung – Ermutigung. Oder wie man lernt, eine Hochschullernwerkstatt zu lieben

13. Internationale Tagung der Hochschullernwerkstätten
14. Februar 2020

Eröffnungsvortrag von Sandra Tänzer „Mut – Zumutung – Ermutigung. Oder wie man lernt, eine Hochschullernwerkstatt zu lieben“ anläßlich der 13. Internationale Tagung der Hochschullernwerkstätten am 12.Februar 2020 an der Pädagogischen Hochschule Wien.

Hochschullernwerkstätten sind Teil einer Tradition mit spezifischen Ansprüchen an das Lehren und Lernen von Kindern und Erwachsenen und das Miteinander von Menschen. Um Orte wie diese an einer Hochschule zu etablieren – Orte des Innehaltens, des Nachdenkens und Weiterdenkens gegenwärtiger Strukturen und Entwicklungen in Schule und Hochschule, in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung und -forschung – braucht es Mut [PDST1]. Und damit soll mein Vortrag beginnen. Er setzt auf einer formal-institutionellen Ebene der Hochschule selbst und ihrer (Macht-)Strukturen als Bedingungsgefüge für das Lehren und Lernen im Lehramtsstudium ein, bevor er ins Innere einer Lernwerkstatt vordringt, um Kennzeichen des Lehrens und Lernens genauer in den Blick zu nehmen. Warum Lernwerkstätten als Zumutung – ein Ausdruck von Herbert Hagstedt – aufgefasst werden können, soll dabei ebenso diskutiert werden wie die Notwendigkeit von Ermutigungen für bildungs- und lernwirksames Handeln in Lernwerkstätten.

Sandra Tänzer ist Professorin für Pädagogik und Didaktik des Sachunterrichts an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt.

Sie ist Teilprojektleiterin der Hochschullernwerkstatt Erfurt.

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